Fliegen mit Heuschnupfen: Was Sie beachten sollten

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Montag, 06. Mai 2019 07:00

Foto: www.swiss.com


Dr. Arlette Steiner ist Internistin bei SWISS Medical Services. Sie untersucht Piloten und Kabinenpersonal und führt Beratungen in Bezug auf Reisemedizin durch. Lesen Sie, was die Expertin zum Thema rät.

Zu Frühlingsbeginn wird der Heuschnupfen mehrheitlich von Pollen der Bäume verursacht. Häufige Beschwerden sind tränende, juckende Augen sowie Fliessschnupfen oder Asthma.

In modernen Flugzeugen wird die gesamte Luft über hochwirksame Partikelfilter geleitet, welche über 99 Prozent aller Partikel (wie beispielsweise Pollen) entfernen. Deshalb sind Allergiker während einer Flugreise meist beschwerdefrei.

Die Einnahme von Medikamenten wie Antihistaminika oder die Verwendung von Nasensprays ist selten erforderlich. Folgende vier Tipps helfen, den Heuschnupfen auf Reisen zu bekämpfen.

Medikamente
Benötigte persönliche Medikamente mit Arztattest in Englisch im Handgepäck mitführen. Bei massiven Beschwerden: Medikamenteneinnahme vor Abflug.

Nebenwirkungen
Müdigkeit als mögliche Nebenwirkung der Antihistaminika beachten.

Information
Informieren Sie sich über die Pollensituation am Zielort (Europa: www.polleninfo.org; weltweit: www.worldallergy.org).


Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: med@tcs.ch



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