Tropensturm «Pabuk» bedroht Thailand

TCS Info Feed


Donnerstag, 03. Januar 2019 07:14

Die NASA veröffentlichte diese Satelliten-Aufnahme des Tropensturms Pabuk über dem Golf von Thailand.


Beliebte Touristenorte in Thailand wappnen sich für den womöglich schlimmsten Sturm seit Jahrzehnten.


+++Update+++
Gemäss Meteorologen wird der Sturm Pabuk am Freitagabend (Ortszeit) auf Land treffen. Ihrer Einschätzung zufolge könnte Pabuk ähnlich zerstörerisch werden wie Tropensturm Harriet, der 1962 fast tausend Menschen im Land tötete. Die Meteorologen gehen derzeit zwar nicht davon aus, dass der Sturm Taifun-Stärke erreichen wird. Weil Vorhersagen aber schwierig sind, sollen sich die Menschen unbedingt an die Empfehlungen der Behörden halten. Der für seine unberührten Strände und Buchten berühmte Similan-Nationalpark bleibt bis Samstag vorsichtshalber für Touristen gesperrt.


+++Update+++
In Thailand sind zehntausende Urlauber vor dem Tropensturm Pabuk geflohen. Die Behörden auf Koh Samui haben angekündigt, Notunterkünfte für Urlauber einzurichten, die trotz des Sturms auf der Insel bleiben wollen oder keinen Platz mehr auf einer der Fähren ergattern konnten, bevor diese ab Donnerstagabend ihren Betrieb einstellen. Bangkok Airways sagte für Freitag alle Flüge von und nach Koh Samui ab.


+++Update+++
Gemäss Medienberichten sind bereits zehntausende Touristen in «einer Massenflucht» vor dem Sturm geflohen. Auf den Inseln Koh Phangan und Koh Tao im Golf von Thailand packten zahlreiche Touristen schon am Mittwoch ihre Sachen. Die Inseln seien inzwischen «fast leer», sagte der Verwaltungschef von Koh Phangan, Krikkrai Songthanee, am Donnerstag in einem TV-Interview.


Bis Samstag, 5. Januar, sind heftige Regenfälle für den Süden des Landes angekündigt, darunter in den Urlaubsregionen Phuket, Krabi und auf Inseln im Golf von Thailand wie Ko Samui. Boote dürfen nicht mehr auslaufen. Auch das Schwimmen im Meer haben die Behörden angesichts starker Winde und Wellen verboten.

Haben Sie eine Reise in dieses Gebiet geplant?
Im Zweifel sollte vor Beginn der Reise mit der Fluggesellschaft, dem Hotel oder dem Reiseveranstalter Kontakt aufgenommen werden um sich über die Situation vor Ort zu erkundigen.

Wichtige Kontakte im Notfall:

  • Einsatzzentrale ETI – dringende Assistance-Anfragen im Ausland: +41 58 827 22 20
  • TCS Mitglieder in der Region: Aktivieren Sie das Modul «Travel Safety» der TCS App
  • Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (eda) Helpline: Tel. +41 800 24 7 365 oder +41 58 465 33 33

Anzeige

eti sept


Weitere Beiträge


Unterkühlung oder gar Erfrierung: Das Kälte-Interview mit dem Notfallarzt


Thema Bluthochdruck: Das Interview mit dem Chefarzt


Die Grippe ist in der Schweiz angekommen


Schneechaos: Die grossen Schneefälle sind vorüber


Streik an deutschen Flughäfen verursacht Chaos


Explosion erschüttert Zentrum von Paris


Gesund im 2019: So klappt's mit dem Vorsatz


Köln, Düsseldorf, Stuttgart: Flugreisende müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen


Schneeschaufeln: «Die meisten Notfälle gibt es am Vormittag»


Australien: Strände schliessen wegen Gift-Quallen